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Huber, Vitus

Dr. des. Vitus Huber

Promotion im Sommersemester 2017
Titel der Dissertation: „Beute und Conquista. Die politische Ökonomie der Eroberung Neuspaniens"

Kontakt

Postadresse
Historisches Seminar der LMU
Frühe Neuzeit
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München


Büroadresse
Historicum, Schellingstraße 12, 80799 München, Raum 034

Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 5564

Weitere Informationen

ZUR PERSON

  • seit April 2015 Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, LMU München
  • 02/2014-03/2015 Doc.Mobility-Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und Gastwissenschaftler der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla, des Consejo Superior de Investigaciones Científicas in Madrid, El Colegio de México in Mexiko-Stadt und der John Carter Brown Library in Providence/RI.
  • 05/2013-01/2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, LMU München
  • 01-04/2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, LMU München
  • 2012 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, LMU München
  • 2012 Master of Arts (Universität Bern)
  • 2010 - 2012 studentische Hilfskraft an der Abteilung für Geschichte und Kulturen Lateinamerikas, Universität Bern
  • 2006 - 2012 Studium der Geschichte und Germanistik in Bern und Valencia

PROJEKT

Dienste und Verdienste. Die politische Ökonomie der Eroberung Neuspaniens

Der Forschungsstand zum Komplex der spanischen Expansion und Kolonialherrschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten beträchtlich weiterentwickelt. Ausgeklammert von dem Prozess der Infragestellung alter Deutungsschemata blieben paradoxerweise die Akteursgruppen und deren Motive, d.h. die eigentlichen Konquistadoren sowie die Mikrodynamik und Ökonomie ihrer Unternehmungen und jeweiligen Organisation als Gruppe.

Um diese Lakunen zu überwinden, konzentriert sich dieses Projekt materiell auf die relaciones de méritos y servicios und konzeptionell auf die politische Ökonomie der spanischen Expansion. Darunter ist eine spezifische Verflechtung ökonomischer und politischer Anreiz- und Belohnungsmechanismen zu verstehen, welche die Verhaltens- und Äußerungsmöglichkeiten der Akteure maßgeblich bestimmte. Besonders der Mechanismus der Beuteverteilung eröffnet, im Sinne eines heuristischen Konzeptes, nicht nur einen gemeinsamen Blickwinkel auf verschiedene zeitliche und räumliche Ebenen der Expansion, sondern lässt auch die verschiedenen beteiligten Akteure und Interessen in einer Perspektive sichtbar werden. Erst durch den integrierenden Blick auf die situative Aushandlung der Expansion kann die politische Ökonomie der Conquista angemessen untersucht und beurteilt werden. In diesem Projekt soll dies am Beispiel der Eroberung des späteren Vizekönigreichs Neuspanien 1519-1542 geleistet werden.

FINANZIERUNG

Wissenschaftliche Mitarbeiterstelle am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit, Ludwig-Maximilians-Universität München;
Schweizerischer Nationalfonds,
Bern;
Gerda-Henkel-Stiftung, Düsseldorf

PUBLIKATIONEN

Zusammen mit Hannes Ziegler: Tagungsbericht Zukunftsfelder der Frühneuzeitforschung. Wissenschaftliches Kolloquium aus Anlass des 70. Geburtstages von Winfried Schulze. 26.10.2012-27.10.2012. Potsdam. In: H-Soz-u-Kult 26.01.2013. URL: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4600.