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Werner, Anna Lena

Anna Lena Werner, M.A.

Kontakt

Postadresse:
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46b
80636 München

Büroadresse:
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 56
80636 München

Telefon: 089/411150-111

Website: https://www.ifz-muenchen.de/das-institut/mitarbeiterinnen/ea/mitarbeiter/ana-lena-werner/

Weitere Informationen

ZUR PERSON

  • Seit 2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin im Projekt Landesjustiz und NS-Vergangenheit am Institut für Zeitgeschichte, München
  • Seit 2018: Promotionsstudium der Neueren und Neuesten Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2016-2018: Wissenschaftliche Hilfskraft im Editionsprojekt The Persecution and Murder of the European Jews by Nazi Germany, 1933-1945, Institut für Zeitgeschichte, Berlin
  • 2015-2017: Grundförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • 2014-2018: Studium der Sozial- und Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Tel Aviv University, Abschluss Master of Arts, Thema der Abschlussarbeit: Nullum crimen sine lege? Die Aufhebung des Kontrollratsgesetzes Nr. 10 als Vergangenheitspolitik.
  • 2012-2014: Deutschlandstipendium
  • 2009-2014: Studium der Politik- und Geschichtswissenschaften an der Technischen Universität Dresden und Uniwersytet Jagielloński in Krakau, Abschluss Bachelor of Arts, Thema der Abschlussarbeit: Welche inhaltlich-theoretischen Differenzen gibt es zwischen Jean Améry und Theodor W. Adorno hinsichtlich der Topoi Aufarbeitung, Aufklärung und Freiheit?

 

PROJEKT

Landesjustiz und NS-Vergangenheit.
Demokratie und Diktaturnachwirkungen im Bayerischen Staatsministerium der Justiz

Nicht wenige deutsche Juristen hatten direkt oder indirekt am nationalsozialistischen Staat mitgewirkt und waren entsprechend belastet. In der Besatzungszeit und frühen Bundesrepublik sind dennoch viele von ihnen in den Staats- und Justizdienst der Bundesländer integriert worden, wo nach 1945 ein breites Zuständigkeitsspektrum und große Verantwortung in Personalfragen gebündelt wurde. Im Dissertationsprojekt „Landesjustiz und NS-Vergangenheit“ werden deshalb die Auswirkungen der nationalsozialistischen Vergangenheit und die Transformation zum demokratischen Rechtsstaat im Bayerischen Staatsministerium der Justiz von 1945 bis 1974 untersucht.
Aus diesem Erkenntnisinteresse ergeben sich drei forschungsleitende Fragekomplexe: Zunächst sind die personellen (Dis-)Kontinuitäten des Justizpersonals zu erfragen. Karriereverläufe und individuellen Prägungen sind ebenso interessant wie die Personalpolitik des Ministeriums. Zweitens sind sachliche und ideelle (Dis-)Kontinuitäten zu eruieren. Diskurse über und Konzepte von Recht und Politik sind hier neben konkreter Rechtsetzung und dem Verwaltungshandeln bedeutend. Zuletzt interessieren die Perspektive auf die (individuelle) nationalsozialistische Vergangenheit und der Umgang mit derselben.
Die eigenständige Projektstudie ist mit dem Projekt „Demokratische Kultur und NS-Vergangenheit. Politik, Personal, Prägungen in Bayern 1945-1975“ assoziiert.

FINANZIERUNG

Wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Zeitgeschichte, München

PUBLIKATIONEN

Die Grenzen der Verfassung, Tagungsbericht, in Sozipolis (2016): https://soziopolis.de/vernetzen/veranstaltungsberichte/artikel/die-grenzen-der-verfassung-1/.

Antiamerikanismus in Aktion. Linke, Rechte und „Querfront“ zur Ukraine, in: Osteuropa 3 (2016): S 129-138.